Marketing-Displays auf dem verkaufsfördernden Vormarsch

Marketing-Displays haben eine lange verkaufsfördernde Tradition im Handel und im Verkauf. Digitale Techniken eröffnen weitere Möglichkeiten für das hochwirksame Marketing-Instrument.

Wer in einen Supermarkt, in ein Einkaufszentrum oder auf eine belebte Einkaufsstraße in der Innenstadt geht, trifft ständig auf sie: Marketing-Displays. Sie informieren im Vorbeigehen, als Stopper auf der Straße weisen sie auf ein Sonderangebot oder auf eine nur kurzfristig vorhandene Ware hin, bieten die letzten freien Plätze einer Kreuzfahrtreise an, oder weisen im Geschäft auf günstige Preise, Sonderangebote und ausgefallene Artikel hin. Werbe-Displays haben in der unmittelbaren Umgebung des Verkaufsgeschehens eine nachweisbare Wirkung auf das Kaufverhalten.

Dabei wurden Marketing-Displays bisher nahezu ausschließlich mit konventionellen Mitteln erstellt. Dazu reicht bereits ein Rahmen, der auf Füßen aufgestellt eine Präsentationsfläche enthält. Mit einem Filzschreiber wird die Werbebotschaft aufgeschrieben. Als Stopper in den Strom der Passanten und Kaufinteressenten gestellt, sorgt er für die notwendige Aufmerksamkeit. Auch als von der Decke hängendes Schild macht sich ein Werbedisplay gut im Elektro- oder Supermarkt, um den Ladenbesucher zum Kaufobjekt zu lotsen.

Diese konventionelle Form des Werbe-Displays wird noch lange erhalten bleiben. Sie wird aber bereits mehr und mehr durch elektronische Displays ergänzt, mit denen noch mehr Informationen, Aktualität und Professionalität in der Präsentation erreicht werden können. Eine Reisebürokette, die kurzfristig noch freie Plätze für eine Mittelmeer-Kreuzfahrt verkaufen möchte, kann über eine zentrale Erstellung des Angebotes die Werbebotschaft direkt auf elektronische Displays in die Schaufenster ihrer Filialen bringen. In Kombination mit einer Registrierkasse könnte die Anzahl der noch verfügbaren Artikel eines Sonderangebotes auf dem Bildschirm präsentiert werden und so das Kaufverhalten weiter stimulieren.

Da zu erwarten ist, dass die Bildschirme und elektronischen Displays immer flacher und sogar flexibel werden, sind auch viele weitere Orte und Stellen in- und außerhalb von Geschäften als Standorte für elektronische Displays denkbar. Ihre größte Stärke ist die Ansprache des Kunden direkt am Kaufobjekt mit unmittelbarer, verkaufsfördernder Wirkung.